Meditation: Techniken, um deine Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Selbstreflexion, Intuition, Ruhe, Geduld, Bewusstsein, Harmonie, Selbstdisziplin…

Meditation ist das Ticket in deine innere Welt.

 

Es sind verschiedene Techniken, um deine Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Selbstreflexion, Intuition, Ruhe, Geduld, Bewusstheit, Harmonie, Selbstdisziplin und vieles mehr zu trainieren.

Sie gibt dir ein Feingefühl für deine innere und somit auch für deine äußere Welt. Tauche ein in deine inneren Welten, an deren Oberfläche all die Gedanken, Träume, Ängste, Wünsche und Sehnsüchte liegen.

Wenn du durch sie hindurch tauchst und den vorbeiziehenden Dingen keine weitere Beachtung mehr schenkst, kommst du immer tiefer an deinen wahren Kern heran. Wie lange das dauert, hängt von deinem Willen ab.
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Auf dem spirituellen Weg verhält es sich wie mit dem Fahrradfahren.
 Du solltest dich nicht zu extrem in eine Richtung neigen, sonst verlierst du das Gleichgewicht. Auch wenn die Stürze wehtun, wirst du nur durch sie lernen, wieder aufzustehen und bekommst mit der Zeit das Feingefühl, die Balance zu halten.

Umso eher du lernst, selbständig zu meditieren und dich durch deine Intuition entwickelst, umso schneller kommst du an all die wunderbaren Orte. Grenzen geben vielen das Gefühl von Sicherheit. Sie haben Angst vor der Auswirkung ihrer Handlungen, scheuen Fehler und fühlen sich in gewohnt kontrollierter, routinierter Umgebung am wohlsten.

Wenn du die Welt ändern willst, ändere dich selbst.

Wenn du dich selbst ändern willst, ändere deine Grundhaltung.

Willst du deine Grundhaltung ändern, ändere deine Weltsicht.

Deine Weltsicht bildet sich aus deinen Erfahrungen, Erinnerungen, Moral, Dogmen, Wissen und Weisheit.
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Meditation: Einfache Techniken für den Einstieg

Alle Techniken brauchen zwar etwas Zeit und Geduld, aber die Ergebnisse sind überwältigend. Fange klein, aber ausdauernd an. Du kannst zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder bequemen Position meditieren.

Ein paar Minuten am Morgen, zwischendurch oder nach der Arbeit reichen oftmals schon aus. Man kann nicht zu viel meditieren, sollte sich aber später auch nicht darin verlieren, sondern beide Welten ins Gleichgewicht bringen.

#Yoga

Yoga sind verschiedene philosophisch spirituelle Konzepte, deinen Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Yoga hat nichts mit „Power“, einem „sexy Bauch & schlanker Taille“ oder übertriebenen Atemübungen zu tun.

Das verfehlt völlig das Thema und kann auch in einigen Fällen deinem Körper schaden. Es gilt, die Balance aus allem zu finden. Yoga ist etwas sehr Persönliches. Es gibt unzählige Arten, die du im Internet oder in Büchern finden kannst.

#Gehmeditation

Um Abstand von den Dingen zu bekommen oder Neues zu verarbeiten, ist ein Spaziergang eine simple und zugleich effektive Lösung.

Suche dir einen Platz in der Natur, an dem du dich wohlfühlst und Abstand von allem bekommst, sollte dir der Alltag zu viel werden.

#QiGong

QiGong ist ein chinesisches Konzentrations-, Meditations- und Bewegungssystem.

Diese Übungen beugen Krankheiten vor, stärken dein Immunsystem und fördern Harmonie, Wohlbefinden, Konzentration, Stärke, Intuition und deine Selbstheilung.
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#Das innere Lächeln

Eine Basisübung des stillen Qi Gong ist das innere Lächeln. Stelle dir einfach vor, wie du lächelst, ohne zu lächeln.

Nach kurzer Zeit merkst du schon den Effekt. Erkenne, welchen Einfluss deine Gedanken haben.

#Einpunktmeditation

Deine Hauptchakren stehen mit deinem Rückenmark, Gehirn, Drüsen oder Organen in Verbindung und wirken so mitunter auf deine Psyche, Gesundheit und spirituelle Entwicklung.

Sind eines oder mehrere Chakren über längere Zeit blockiert, können daraus psychische oder körperliche Leiden entstehen. Durch die Einpunktmeditation schulst du deine achtsame Aufmerksamkeit, stärkst dein Immunsystem, wirst fitter, aktiver, kreativer, ruhiger, glücklicher, bekommst mehr Motivation, Klarheit und Balance.

Routiniert in deinen Alltag mit eingebracht und gleichmäßig von unten nach oben behandelt, merkst du schon nach relativ kurzer Zeit die vielen Vorzüge. Durch diese Technik kannst du deinen biochemischen Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

#Träume

Wir schlafen in etwa so lange, wie wir arbeiten. Träume sind eine andere Art der Realität, die uns solange beherrscht, bis der Wecker klingelt und die bewusstere Welt beginnt. Aber wo bist du, bevor er klingelt?

Einzelne Szenen fallen dir vielleicht noch über den Tag verteilt ein, nur ist der Alltag so ablenkend, dass spätestens in der Pubertät den Träumen immer weniger Beachtung geschenkt wird.

Ungefähr zur selben Zeit verlieren wir auch zunehmend unser Selbst. An wie viele Träume erinnerst du dich? Nimm dir etwas Zeit, um dir während des Aufwachens dein Geträumtes zu verinnerlichen. Wenn Träume dir zu persönlich sind und du nicht darüber reden willst, ist ein Traumtagebuch genauso von Vorteil, wie es kitschig klingt. Dadurch lassen sich auch Muster entdecken und du erinnerst dich mit der Zeit immer bewusster an deine Träume.

Je mehr du deinen Fokus auf deine Träume richtest, desto eher wirst du dir deinem zweiten Leben bewusst. Hab keine Angst, es kann dir nichts passieren! Hast du vor dem Einschlafen das Gefühl zu fallen und schreckst wieder hoch, versuche dich fallen zu lassen und erlebe eine überwältigende Erfahrung.
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#Atmung

Genauso unterschätzt und belächelt wie die Ernährung oder Träume ist die Atmung ausschlaggebend für dein Leben. Versuche bewusst zu atmen. Umso langsamer und ausgeglichener deine Atmung, umso ruhiger bist du.

Atme mit „Hah“ ein, halte ihn einen Moment und atme mit „Vuh“ wieder aus, ohne dabei zu sprechen und sich das „uh“ von „Vuh“ am Ende anfühlt, als würdest du gegen eine Scheibe hauchen. Atme anschließend durch die Nase ein und mit „Hah“ aus.

Mache es ruhig, angenehm und nicht extrem, sonst strapazierst du nur unnötig deine Lungen. Lasse beim Einatmen Leben in deinen Körper, fühle es, während du den Atem kurz hältst und mit dem Ausatmen allen Ballast abstößt.

#Wolkenmeditation

Wann lagst du das letzte Mal auf einer Wiese, hast in die Wolken geschaut und den Himmel zur Bühne deiner Fantasie gemacht?

Wenn du anfängst, im Moment zu leben und dir bewusst wirst, dass du am Leben bist, fallen dir all die wundervollen Dinge auf, die durch den Kampf mit deiner Identität und deren Folgen völlig nebensächlich geworden sind.

#Kunst und Ausdruck

Der orientalische Derwisch ist ein gutes Beispiel, welches in einen meditativen rhythmischen Trancezustand führen kann. Einige Tänze führen dich in einen bewussten zeitlosen Zustand, in dem du deine Gedanken und dein Selbstbild vergisst.

Rhythmische Klänge, Farben und andere Frequenzen erleichtern vielen Menschen den Einstieg in die Meditation. Je weniger du verlangst, desto reicher wirst du. Der wahre Meister vergnügt sich mit dem, was er hat.
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#Visualisierung

Viele Meditations- und Traumtechniken haben mit der Visualisierung zu tun. Je länger und realistischer du dir etwas vorstellen kannst, desto einfacher werden dir bestimmte Techniken fallen.

Anfangs ist es leichter mit geschlossenen Augen und simplen Dingen. Diese Technik funktioniert auch mit Tönen, Gerüchen, Geschmäckern, Gefühlen, etc.

#Autosuggestion

Richtig angewandt ist die Autosuggestion, ein sehr nützliches Werkzeug, mit dem du deine innere Welt nach außen tragen kannst. „Ich bin: …friedlich, ausgeglichen, ruhig, geduldig, stark, erfolgreich“ etc.

Kurz vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen sind günstige Zeiten, um sich das 40 Mal oder mehr in Gedanken zu sagen.

Du kannst dir auch im Bad ein Post-it an den Spiegel kleben, welcher den Effekt verstärkt. Wichtig ist nur: Ein Wunsch und nicht mehrere auf einmal, die Befehlsform „Ich bin…“, sowie das Gefühl, als wäre es bereits geschehen. Dein gesamtes Ich muss davon überzeugt sein, so wie es z.B bei dem Selbstbild der Fall ist.

#Dein innerer Wecker

Nutze deine Imagination und stelle dir einen Wecker mit der gewünschten Weckzeit vor, während du mit der Autosuggestion Gewicht in deinen Wunsch, zu der Zeit geweckt zu werden, legst.

Stelle dir sicherheitshalber einen Wecker, der 15-20 Minuten später klingelt. Je öfter du es trainierst, desto pünktlicher wachst du zu der gewünschten Zeit auf.

Du kannst diese Technik später auch für den Alltag nutzen und bekommst einen Impuls, welcher dich zur rechten Zeit am rechten Ort sein lässt. Feinfühligen und intuitiven Menschen wird diese Übung leichter fallen.

#Traumreisen

Leider nur einigen aus der Schulzeit bekannt, ist die Fantasie- oder Traumreise ein spielerischer Weg, deine Imagination zu fördern.

Während du dich von jemandem leiten lässt oder dich selbstständig leitest, stellst du dir bildlich vor deinem inneren Auge etwas vor und lässt es mit der Zeit immer lebendiger werden.

Bei YouTube gibt es viele solcher Traumreisen. Suche dir eine mit einer angenehmen Stimme raus, die dich nicht nervt und probiere dich im Fantasieren. Es wird für dich mit der Zeit immer leichter, dir plastische Dinge vor deinem inneren Auge vorzustellen, was wichtig bei fortgeschrittenen Techniken wird.
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#Tantra

Weißes Tantra (Pfad der rechten Hand) hat mit Entsagung, Askese und bedingungslosem Anhaften an dem Höchsten zu tun. Rotes Tantra beschäftigt sich mit einem mystischen, fortgeschrittenen Einweihungspfad unter Einbeziehung bestimmter Mantren, der Schaffenskraft, der richtigen inneren Haltung, Atmung sowie der Willenskraft.

Die höchsten Formen des Anuttarayoga-Tantra führen dich an den Zustand von Tod und Wiedergeburt. Kamasutra ist der Sex der Mitte. Das hat nichts mit Triebbefriedigung zu tun und findet auf einer ganz anderen, sehr verbundenen Ebene statt.

#Loslassen

Loslassen wird oftmals mit Fallenlassen assoziiert, ist aber nur der Abschluss eines Verlustes. Wenn du an deine ersten Verluste zurückdenkst, wie bist du mit ihnen umgegangen?

Durch das Akzeptieren nimmst du den Verlust an und verarbeitest diesen mit Gefühl und Verstand. Hast du es verarbeitet, kannst du damit abschließen und das Bild der Erinnerungen anbringen.

Die Geheime Formel

Es gibt keine Formel oder Geheimnis. Du selbst bist das wundervolle Geheimnis, welches es zu entschlüsseln gilt. Es gibt nicht „den einen Weg“ – “epische Hintergrundmusik spielt und Blitze kommen vom Himmel”.

Wenn du anfängst, selbstständig zu suchen, wirst du mit der Zeit die Mitte zwischen den Halbwahrheiten finden und durch das gelebte Wissen deine Erfahrungen und die daraus entstehende Weisheit erlangen. Das ist der wahre Pfad der „Erleuchtung“.
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Du fängst in dunkler Ungewissheit an, diesen Pfad der Erleuchtung zu beschreiten und bringst mit jeder Erkenntnis mehr Licht ins Dunkel.

 

Die richtige Grundhaltung und das liebevolle Streben zur Quelle bringen dich in die richtige Richtung.

 

Dieser Weg birgt einen endlosen Strom an Erfahrungen und die Erweckung ist nur eine davon.

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