Großartig: So will eine ganze Stadt plastikfrei werden

m englischen Cornwall versucht eine Stadt, plastikfrei zu werden. Eine Aktivistin hatte den Kampf gegen Plastikmüll begonnen – inzwischen machen immer mehr Läden mit.

 

Wenn Rachel Yates in ihrer Heimatstadt Penzance an den Strand geht, nimmt sie einen Eimer zum Müllsammeln mit. An den Strand wird regelmäßig Plastikmüll geschwemmt – für die Umwelt-Aktivistin war das viele Plastik ein Dorn im Auge.

 

Aber Yates wollte es nicht beim Müllsammeln belassen. Sie begann, mit Geschäften und Ladenbesitzern in Kontakt zu treten – und forderte sie auf, Einwegplastik zu entfernen. Daraus sei eine richtige Bewegung entstanden, berichtet das Erste. 30 verschiedene Shops seien bislang dabei – Tendenz steigend.

 

Bild auf Twitter anzeigenBild auf Twitter anzeigenBild auf Twitter anzeigen

Alternativen zu Plastik

Es sind nur kleine Umstellungen – die aber Großes bewirken: Papierstrohalme statt Plastik-Halme, Holzbesteck oder kompostierbare Becher. Shops, die mitmachen, bekommen ein Plastikfrei-Zertifikat.

Für das Zertifikat reicht es, jegliche Arten von Einweg-Plastik zu verbannen: „Es bedeutet nicht, dass der Laden komplett plastikfrei sein muss. Es geht darum, dass die Shops keinen Einweg-Plastik mehr benutzen. Zur Wahrheit gehört doch, dass man manches Plastik nicht einfach aus unserem Alltag entfernen kann“, erklärt Yates gegenüber dem Ersten.

 

Bild auf Twitter anzeigenBild auf Twitter anzeigenBild auf Twitter anzeigen

Auch das Krankenhaus will Plastik verbannen

Die Aktivistin erhielt für ihre Initiative sogar Unterstützung vom Stadtrat – der viele Plastikmüll an den Stränden ist nämlich schädlich für den Tourismus. Auch das lokale Krankenhaus wolle mitmachen, berichtet das Erste. Um auch die nächste Generation zu erreichen, betreibt Yates außerdem Aufklärungsarbeit an Schulen.

Der Einsatz von Einzelnen

Das Beispiel von Rachel Yates macht deutlich, wie wichtig der Einsatz von einem Einzelnen sein kann. Gerade, wenn man sich im Bereich Umweltschutz engagiert, bekommt man oft zu hören: „Das bringt doch eh nichts“. Solange die Mehrheit der Menschen und Großkonzerne weiter unnachhaltig agieren, ist jede Maßnahme eines Einzelnen nur ein Tropfen auf den heißen Stein – so die Argumentation.

Rachel Yates zeigt, dass Einzelne eben doch etwas Größeres bewirken können.

Bild auf Twitter anzeigen
Mutter Natur: "Spread the love" !
  • 535
    Shares

Add a Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *